Projekte

„Da tut sich was, …“
                                      


… bei genauer Betrachtung können wir schon fleißige Bienen, Hummeln und Schmetterlinge entdecken und uns an der Pflanzenvielfalt
auf unserem Beet erfreuen!


Diese fleißigen und nützlichen Insekten finden nun darauf einen schönen Lebensraum und reichlich Nahrung.

Zum einen verschönert dieses Beet unseren Schulgarten, zum anderen leisten wir damit einen kleinen Beitrag, dass unsere heimischen Insekten erhalten bleiben.

 Mit Eifer und Hacke geht es an die Gartenarbeit, die sogar Spaß bereitet!

Ein Platz zum Tummeln für Eidechsen, 
Käfer und andere kleine Tiere 
wurde auch angelegt!

Aber auch unser Schulhof wurde wieder frühlingsfit gemacht.
Kleine Pflanzbereiche sorgen für grüne Oasen

Schnell war allen klar, dass in der nächsten Zeit vor allem das Gießen wichtig war!

Zum Ende des ersten Projekttages konnten an den neu gesetzten Pflanzen bereits erste Insekten entdeckt werden. Die Kinder lernten auch,

welche Bedingungen Pflanzen für ein gesundes Wachstum benötigen

  Aber mit viel Fleiß und Begeisterung wurden                                                                            alle Pflanzen in die Erdegebracht

„Ein Beet für alle Sinne“
                                      
 In den Sommerferien startete eine fünftätige Projektwoche im Schulhort am Forst. Gemeinsam mit der Gartenplanerin und -therapeutin Almut Dietze wollten die Kinder auf dem Gelände des Schulgartens der Grundschule ein Blumenbeet für Mensch und Tier anlegen. Das ca. 40 m² große Beet war bis dahin eintönig und mit Unkraut überwuchert.

Durch die Teilnahme am Ideenwettbewerb des Sächsischen Mitmach-Fonds, welcher von der Sächsischen Staatsregierung initiiert wurde, konnte diese Maßnahme durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts mitfinanziert werden.

Im Vorfeld des Projektes baute ein   Gartenbaubetrieb den alten, verbrauchten

Boden aus und neuen Boden ein. Damit   waren beste Voraussetzungen für

neues Wachstum geschaffen. Frau Dietze   brachte am ersten Tag 200 Pflanzen

in   22 verschiedenen Arten mit. Vor der   Pflanzung wurden diese zunächst

vorgestellt. Die Kinder erfuhren   welche Pflanzen duften, welche essbar

und zum Würzen oder als Tee geeignet   sind, aber auch, warum alle Pflanzen

einen lateinischen Namen haben.   Gemeinsam überlegte man, welche Insektenarten

es gibt und warum diese so wichtig für das natürliche Gleichgewicht sind.

Alle mitgebrachten Pflanzen bieten Insekten entweder Nahrung

und/oder Unterschlupf.   Im Anschluss stellten alle gemeinsam die Pflanzen aus,

um sie am richtigen Standort zu pflanzen. Keine leichte Aufgabe an einem

heißen Sommertag in der prallen Sonne.

An den nächsten Projekttagen drehte sich alles darum, Lebensraum für Insekten zu schaffen. So entstanden aus alten Konservendosen Insektenhotels und aus Tonblumentöpfen Unterschlüpfe für Ohrenkneifer, die gleichzeitig als Pflanzenschilder dienen. Gar nicht so einfach, so schwierige Pflanzennamen wie Natternkopf, Färberkamille oder Flockenblume auf Tontöpfe zu schreiben

Neben den Insektenhotels und Pflanzensteckern   fanden auch noch Nester

für Marienkäfer und   Spinnennetzfänger ihren Platz im oder in 

 unmittelbarer Nähe des Insektenbeetes.

Groß war die Freude, als bereits am nächsten   Tag ein Spinnennetz im Fänger entdeckt wurde.

Am letzten Tag des Projektes entstanden noch zwei Leuchttürme aus Tonblumentöpfen, die das gepflanzte Beet zukünftig bewachen. In fünf gemeinsamen, kreativen und spannenden Tagen   ist ein Beet entstanden zum Beobachten, Riechen, Schmecken, Staunen, Lauschen und Fühlen, kurz:

„Ein Beet für alle Sinne“.

In den Herbstferien sollte es nun noch einmal einen gemeinsamen Abschluss mit Frau Dietze und den Kindern geben, um zu schauen, ob sich noch das eine oder andere Insekt bei uns eingenistet hat. Aufgrund der derzeitigen Corona- Infektionslage haben wir uns aber entschieden, dieses Treffen auf das Frühjahr zu verlegen. Denn wie heißt es so schön- Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

„Das schreckliche Geheimnis des Caspar Dulicius“      - ein Filmprojekt
                                      

Wieder einmal gelang uns eine tolle Zusammenarbeit mit der Grafik- Designerin und  Illustratorin Martina Burghart- Vollhardt, dem Stadtbüttel Lorenzo (alias Steffen Lorenz) und der SAEK Bautzen in den Herbstferien.
Es entstand erneut ein tolles Projekt für und mit unseren Kindern, welches über die Netzwerkstelle Kulturelle Bildung des Kulturraums Oberlausitz- Niederschlesien gefördert wurde.
In dem Trickfilm, umrahmt von einem Realfilm lernen zwei unserer Kinder auf einem alten Dachboden einen Geist, den Casper Dulicius kennen, den es übrigens der Sage nach um 1653 wirklich im Kamenzer Roten Turm gegeben haben soll.

Sie helfen ihm in verschiedenen Zeitepochen, von der Steinzeit und dem Mittelalter über die Zeit Lessings und der Großeltern bis in die Zukunft und zurück Ordnung in die Geschichte zu bringen und den Geist aus seinem Verlies zu befreien.
Dabei musste im Vorfeld gebaut, gehämmert und gepinselt werden, damit tolle Kulissen und Figuren entstehen. 

Im Anschluss war viel Geduld und Fingerspitzengefühl beim Erstellen des Trickfilmes gefragt. Immerhin benötigt man für eine Trickfilmsekunde 25 Bilder!

Das Ergebnis konnte sich aber wirklich sehen lassen, wovon sich unsere Kinder, Eltern, Großeltern und viele Gäste nach den Ferien bei einer Filmpremiere in der Turnhalle überzeugen konnten! Der Film begeisterte alle und sorgte für stürmischen Applaus!
Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen Beteiligten bedanken, die zum Gelingen und diesem tollen Ergebnis für unsere Einrichtung beitrugen.

„Wir gestalten unsere Welt, wie sie uns gefällt“
-  ein Tandemprojekt unter dem Motto:        „Kita sucht Künstler- Künstler sucht Kita“

                                      

Mit der Kamenzer Grafik-Designerin und Illustratorin Martina Burghart- Vollhardt erlebten unsere Drittklässler erlebnisreiche Tage in den

Sommer- und Herbstferien, bei dem wie die ganze Bandbreite der Arbeit dieser Künstlerin kennenlernen durften.
Gemeinsam wurden Charaktere entworfen, skizziert, gemalt, Collagen erstellt,  gebaut und Lettern geschnitzt. Verschiedenste Materialien, wie natürlich Papier,   
aber auch unterschiedliche Farben und Holz kamen dabei zum Einsatz. Durch die Unterstützung des Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanals   SAEK Bautzen konnte das Projekt von einigen Kindern unserer Viertklässler filmisch begleitet werden. Die beiden Filme, von Kindern für Kinder gemacht, können sich wirklich sehen lassen!
Alle Beteiligten sind sich unbedingt einig- dieses Projekt soll nächstes Jahr fortgesetzt werden!